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26.05.2016 - 29.05.2016

Höhenluft #11

Ferhat Ayne: Fatoumata, aus der Serie „Senegal Porträt“, Dakar, 2014

Eröffnung:      Mi. 25.Mai 2016, 19 Uhr -
Die Künstler sind anwesend
Begrüßung: Mona Leidig, Kunstverein Wilhelmshöhe
Eröffnung: Prof. Riccarda Roggan, SAdBK Stuttgart

Dauer der Ausstellung: 26.05. - 29.05. 2016

Öffnungszeiten: Donnerstag, 26. Mai 11—18 Uhr
Freitag, 27 Mai /Samstag, 28. Mai 15—18 Uhr
Sonntag, 29. Mai 11—18 Uhr, ab 15 Uhr Finissage mit Kuchenskulptur und Kaffee

Eintritt frei - 

Seit 2011 schreibt die Ateliergemeinschaft im Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen e. V. unter dem Titel „Höhenluft“ eine Ausstellungsreihe für Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe aus. Inzwischen hat sich dieses junge Format zu einer festen Größe im Ausstellungsprogramm des Kunstvereins Wilhelmshöhe e.V. entwickelt und konnte 2015 mit der zehnten Ausgabe ein kleines Jubiläum feiern. Ab dem Jahr 2016 wird der Ausstellungswettbewerb auch für Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart geöffnet.

Die 11te Höhenluft zeigt  vom 26. bis 29. Mai 2016 Arbeiten von Ferhat Ayne und Christine Braun.

In seinen Foto- und Videoarbeiten setzt sich der in Anatolien geborene Ferhat Ayne (geb. 1982), der an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart studiert,  insbesondere mit Fragen von Identität und Fremdsein auseinander. Themen wie z. B. Gastarbeit oder Migration werden gerade in der aktuellen Debatte - wenn überhaupt - in polarisierenden Kontexten wahrgenommen. Meist zu parteipolitischen Zwecken instrumentalisiert gerät dabei die gesellschaftspolitische Relevanz aus dem Blickfeld. Anliegen Ferhat Aynes ist es, diese Themen durch seine künstlerisch Arbeit aus einer sozialen, mentalen und kulturellen Perspektive zur Diskussion zu stellen. Unter dem Motto „Dum Spiro Spero“ (Solange ich lebe, hoffe ich) widmet sich Ferhat Ayne dem einzigartigen Willen des Menschen, trotz aller Widrigkeiten und Hürden, zu überleben.

Zentrales Thema im Werk von Christine Braun (geb. 1967), die 2015 ihr Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart abgeschlossen hat, ist das Verhältnis von künstlerischem Werk zum Raum. Die materiell greifbaren, haptisch erfahrbaren Objekte hinterlassen aufgrund ihrer sinnlichen Erfahrung einerseits eine Wirklichkeits-/ bzw. Realitätsebene, den Eindruck von etwas Beständigem, zeitlos Ewigem einerseits und andererseits die Ahnung des Vergänglichen, des Unbeständigen und sich Verändernden. Betrachter und Werk treten dabei in wechselseitige Beziehung, die zu einer prozesshaften Veränderung der Arbeit und zu Raum- und Körperbewegungen aufgrund der Installationen führen. Speziell für die Ausstellung im Kunstverein Wilhelmshöhe realisiert die Künstlerin eine ortsbezogene Bodeninstallation, die nur vor der Eröffnung im Originalzustand zu sehen sein wird, im Verlauf der Ausstellungszeit aber durch die Rezipienten verändert wird.

 

Der Kunstverein veranstaltet neben Ausstellungen und Kunstprojekten im öffentlichen Raum auch Vorträge und Lesungen.

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